Was uns noch heute von der Berliner Illustrirten Zeitung bleibt

Fast alle relevanten deutschen Medien von heute haben ihre Wurzeln in der Bundesrepublik. Doch die “Berliner Illustrirte Zeitung” machte den Anfang. Sie begleitete ihre Leser seit dem Kaiserreich. Und zwar von Anfang an in einer für damals spektakulären und einzigartigen Weise. Die historischen Magazine der sagenumwobenen Zeitschrift sind bis heute erhalten und dem Leser der Gegenwart nicht weniger zugänglich als vor über hundert Jahren. Wie die Berliner Illustrirte Zeitung die deutsche Geschichte in Bilder gefasst hat. Das Erfolgsrezept der Illustrierten: Große Titel und noch größere Fotos Die Macht des Bildes war den meisten Journalisten Ende des 19. Jahrhunderts noch fremd. Mit dem Aufkommen neuer Technologien, die das Bedrucken von Zeitschriften mit großflächigen Fotos erst möglich machten, begann der Siegeszug der Berliner Illustrirten im Jahr 1894. Sie sollte sich zum auflagenstärksten deutschen Medium entwickeln.  Denn der Preis der Illustrierten war für jeden erschwinglich im Vergleich zu den anderen Zeitschriften. Das ermöglichten auch die vielen Anzeigen, die heute wahre Geschichten erzählen können. Mit den Boulevardblättern und Illustrierten von heute lässt sich die Berliner Illustrirte Zeitung jedoch nur schwer vergleichen. Die “BIZ” legte zwar den Grundstein für spannende Titelseiten und große Bilder. Doch sie brachte ihren Lesern auch das politische, oft von Kriegen geprägte Weltgeschehen nahe und war ein selbstverständlicher Teil des renommierten Journalismus. So zeigte die Zeitung ihren Lesern 1911 einen angespannten Winston Churchill, damals noch Innenminister im Vereinigten Königreich, der fast verstohlen die (blutig endende) Belagerungsaktion einiger Anarchisten in London beobachtet. Doch auch zu etwaiger Legendenbildung trug die Berliner Illustrirte bei. So wurde spekuliert, dass eine Tochter des Zaren das Attentat der Bolschewiki im Zuge der Novemberrevolution 1918 möglicherweise überlebt haben könnte. Das Magazin widmete dem ganzen einen reißerischen Titel. Die Berliner Illustrirte als Zeitzeuge des Alltags Der überwiegende Teil der Jahrgänge des illustrierten Magazins sind gut erhalten geblieben. Die möglichen Preise für die originalen Ausgaben sind deshalb erschwinglich für ein solches Zeitdokument. Ganz in der Tradition des Blattes! Noch heute ist die Berliner Illustrirte ein erschreckend modern wirkender Zeitzeuge, der mit seinen Fotografien nicht nur Sammlerherzen höher schlagen lässt, sondern auch den Leser des 21. Jahrhunderts fesseln kann. Denn jede Ausgabe der BIZ geben nicht nur Einblick in die große Politik seiner Zeit. Sie begleitete zum Beispiel auch das Pistolenduell zweier französischer Staatsmänner und witzelte über die dramatische Ernsthaftigkeit der beiden Kontrahenten. Solche Schilderungen bringen genauso den Leser von heute zum schmunzeln wie damals und finden sich eher nicht in klassischen Geschichtsbüchern. Unfreiwillig komisch wirken dagegen Anzeigen, wie “türkischer Bartwuchs Balsam”, der einen “ strammen Schnurrbart” verspricht. Oder auch “ozonisirte Luft- und Ozonpräparate”, die bei jedweden Körperleiden zu helfen versprechen. Trotzdem könnten ähnliche Anzeigen so oder so ähnlich auch heute in verschiedenen Hochglanzmagazinen, an eine Hipster-Zielgruppe gerichtet, denkbar sein. Vom regen Erfindergeist der Zeit zeugen dabei die ganzen Anzeigen zur Beratung von Patentanmeldungen. Auch in der Weimarer Republik machte das Magazin von sich reden Die BIZ begleitete ebenso die Entstehung der Weimarer Republik, und zwar durchaus kontrovers. Ein Bild des Reichspräsidenten Friedrich Ebert in Badehose mit dem Wehrminister Noske in ebenso spärlicher Bekleidung sorgte für Empörung und Aufsehen in Deutschland. Doch in der jungen Demokratie wagte man auch zu träumen, indem man den Alltag auf zukünftigen “Flug-Bahnhöfen” illustrierte.  Obwohl die Passagiere allesamt wartend auf dem Rollfeld stehen und die Flugzeuge dreimal so groß wie heutzutage sind, ist die Hektik und Einfachheit einer Flugreise bemerkenswert treffend eingefangen. Die Berliner Illustrirte führte ihre Leser in dieser Zeit um die ganze Welt. Die neueste Mode aus Paris wurde eingerahmt von großen Werbeanzeigen. Diese Anzeigen waren nicht weniger aufwändig als die Artikel und zeugen von einer aufkommenden Werbebranche. Die Lust der Leser an neuen Büchern stillte die erste illustrierte Zeitschrift mit Romanauszügen und Kurzgeschichten. Für heutige Verhältnisse möchte man diese Texte schon fast kleine Bücher an sich nennen. Es ist möglich, dass solch langlebige Artikel im heutigen Online-Journalismus eine Leserschaft gewinnen würden! Kehrtwende im Nationalsozialismus Mit dem Nationalsozialismus endete jedoch die Zeit der spannenden Fotografien und des unverfänglichen Tratsches in der Berliner Illustrirten. Der Verlegerfamilie Ullman musste fliehen und das Magazin wurde zu einem Propagandablatt der Nationalsozialisten. So inszenierte die BIZ sogenannte “deutsche Kunst” und  erhielt der Nachwelt somit ein Paradebeispiel für die sich anbiedernde Kunst im Dritten Reich. Dieser Wandel des Magazins war nicht unbedingt vorhersehbar. Es blieb für lange Zeit weltanschaulich neutral, auch um möglichst viele Menschen anzusprechen. Eine Auflage von 1,8 Millionen wäre für heutige Verleger von Zeitschriften nicht mehr als eine Traumvorstellung, geschweige denn für den geringen Preis. Die Zeitschrift widmete sich noch 1929 in einer Titelgeschichte einem Porträt Albert Einsteins zu seinem fünfzigsten Geburtstag. Dort schrieb man noch voller Bewunderung über den Wissenschaftler: “wozu der geniale menschliche Gedanke alles fähig ist!”. Wobei der Physiker nur wenige Jahre später aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Deutschland fliehen musste. Die BIZ druckte auch bedenkenlos ein Jahr zuvor Texte von Thomas Mann ab, der alsbald ebenso ins Exil gezwungen wurde. Die Zeitschrift entwickelte sich zwar nicht zu Hetzblättern wie der “Stürmer”, doch es fügte sich widerstandslos in die Propagandamaschinerie der Diktatur ein. So begleitete es in mehreren Ausgaben rege die Olympischen Spiele in Berlin 1936 mit den altbekannten großflächigen Fotos. In ihnen wurden besonders die deutschen Sportler in heroischen Posen gezeigt, während ausländische, insbesondere afroamerikanische, Sportler eher in unglücklichen Momenten fotografiert wurden. Auch sprachlich suggerieren die Siege deutscher Athleten eine natürliche Überlegenheit. Die Siege der anderen werden mehr oder weniger als Zufälle dargestellt und Niederlagen gegen deutsche Sportler hämisch kommentiert. Kriegspropaganda In den Kriegsjahren verschärfte das Magazin wie viele Blätter den Ton noch einmal. Besonders makaber wirkt zum Beispiel ein Titelblatt von 1939. In ihm werden Spielzeugsoldaten als wunderbares Geschenk für Weihnachten dargestellt, denn “Vati ist ja auch Soldat”. Es schien, als würde die illustrierte Zeitschrift mit jedem weiteren Jahrgang vom Nationalsozialismus mehr vereinnahmt werden. Die Berliner Illustrirte Zeitung zeigt in ihren Fotografien und Bildern den Kriegsalltag in Deutschland wie kaum eine andere Zeitschrift. Genauso werden antisemitische Stereotype verbreitet. Man muss kein Geschichtswissenschaftler sein, um die Kriegspropaganda im Magazin durchschauen können. Neben den Kriegsgeschichten bot die BIZ ihren Lesern auch Ablenkung und zeigt

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Das Erste DDR PLAYBOY Playmate

Anja Kossak, eine Zahnarzthelferin aus Magdeburg. Sie ist 21 Jahre jung, geboren am 25.12.1968, und das erste DDR Playboy Playmate! Wie sollte das erste Playmate des Ostens aussehen? Nicht zu sexy, eher blanke Natur! Diese Ausgabe des Playboys erhitzte damals die Gemüter, sowohl im Osten, wie im Westen! Der Fotograf war damals ebenfalls ein Ostdeutscher! Der Aktfotograf Günther Gueffroy. Er sagte damals: “Das Schönste war, als die Wende kam, diese pure Anarchie! Man konnte Bilder machen, an die man früher garnicht mal zu denken wagte! Das hieß damals: Deutliche erotischere Posen und viel nackte Haut! Anja kann ja … aber sie will ja gar nicht. Das erstes Playmate aus der DDR, ins Bild gesetzt vom Ostberliner Fotografen Günther Gueffroy, fühlt sich zu Hause in Magdeburg ganz wohl und denkt nicht ans Abhauen. Was erlebte Sie im Ost Berliner „Grand Hotel“? Das Shooting fand damals in einer Suite des Ost Berliner „Grand Hotel“ statt. Es kam zu einem Casting. Fünf „Ost-Mädels“ kamen in die engere Auswahl! Jedoch machte Anja Kossak, wegen Ihrer unbedarften und schüchternen Art das Rennen! Damals vor knapp 31 Jahren trug Sie Leoparden Handschuhe und Strapse. Sie fand es super, einmal total verrückte Klamotten und verrückten Schmuck zu tragen! Fünf Tage dauerten damals die Aufnahmen!  Der damalige Steckbrief des ersten DDR Playboy Playmates „In der Liebe bin ich romantisch“ „Der schönste Ort dafür wäre ein Kornfeld oder eine Wiese. Ich träume so gern. Ich sehe dann den Mann, den ich liebe, wie er mit Blumen vor meiner Haustür steht. Im Auto hätte die Liebe auch ihren Reiz: Nur beim Trabi hat man da so seine Probleme. Kaum ist der Sitz endlich runtergekurbelt, ist meist auch schon alles vorbei. Im Wartburg habe ich es allerdings noch nicht probiert.“ So Anja Kossak gegenüber dem Playboy . DAS ERSTE DDR PLAYBOY PLAYMATE 82/58/89 Aufgefallen war die langhaarige Blondine, als sie mit Ihrer Tanzgruppe „Schwermaschinenbau Magdeburg“ auftrat, einem Bekannten des Fotografen Gueffroy. Ihre Körpermasse waren für den Playboy eher ungewöhnlich. 82/58/89 bei einer Körpergrösse von 1,63 m und einem Gewicht von 48 kg.. Anja sagte darüber: „ Ich hatte zwar keinen Riesenbusen, aber ich war ein ganz normales, typisches DDR-Mädel mit einer natürlichen Ausstrahlung! Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt!“ Viele sahen sahen in diesen Aufnahmen, ein Symbol für einen Aufbruch in eine neue aufgeklärtere Zukunft. Andere aber, konservativere Bürger schrieben böse Briefe. Sie warfen ihr einen Werteverfall vor und das sie den moralischen Untergang der DDR hiermit eingeläutet hätte! Das Centerfold Playboy Januar 1990 Doch selbst die SED Zeitung „Neues Deutschland“ druckte damals im Januar 1990 ein Aktfoto der hübschen Magdeburgerin in ihrer Ausgabe ab.  Anja Kossak wollte damals einfach nur zeigen, das Mädchen aus der DDR nicht verklemmt und schon garnicht „grauen Mäuse“ sind. Das ist ist Ihr jedenfalls großartig gelungen! Vielen Dank dafür! Hier geht es zur original Ausgabe: Playboy Januar 1990 mit Anja Kossak Kontakt

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Kicker Erstausgabe 14. Juli 1920

Die Kicker Erstausgabe erschien am 14. Juli 1920! Also vor fast 100 Jahren! Das Sport-Magazin ist somit die Zeitschrift, die es als Wochenausgabe fast ohne Unterbrechung bis heute, am längsten gibt! Hier die Erstausgabe DER KICKER 14. Juli 1920 www.kicker-antiquariat.de Im Kicker Antiquariat finden Sie alle Ausgaben des Sportmagazins und des Kickers ab 1946. Suchen Sie Ausgabe des Kickers der 20er, 30er und 40er Jahre oder möchten uns Ausgaben anbieten! Bitte kontaktieren sie uns! Wir geben gerne Auskunft!

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