Alle originalen Kicker Sportmagazine von 1946 bis 2000
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Das KICKER Archiv 1946 – 2012
Alle Ausgaben finden Sie unter www.kicker-antiquariat.de
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Kicker Archiv: Der Kicker/ Sport Magazin 1946 bis 1954. Eine kleine Chronik
Sportmagazin 1946: Erstes Sportmagazin nach dem Krieg
Am 6. November 1946 erscheint das erste Sportmagazin, mit der Titelgeschichte: Großzügige amerikanische Pläne zur Sportbetreuung der jungen Deutschen. Hier erobern sich Amerikas Soldaten die Herzen der deutschen Jugend am schnellsten: auf dem Sportplatz.
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Kicker Archiv: 1951 Erste Kicker Ausgabe nach dem Krieg.
Nach gut sieben jähriger Zwangspause erschien am 10. Dezember 1951 wieder eine Fußball Illustrierte namens “Kicker” mit einer Kolumne des früheren deutschen Boxweltmeister Max Schmeling.
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Kicker 1953 Rot-Weiss Essen gewinnt den DFB-Pokal.
Am 1. Mai 1953 stehen sich die alten West-Rivalen Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen im Düsseldorfer Rheinstadion vor 37.000 Zuschauern gegenüber. Es ist das ersten Pokalfinale nach dem Krieg. Das Spiel endet mit 2:1 für Rot Weiss Essen. Die Tore erzielten 1:0 Islacker, 2:0 H. Rahn, 2:1 J. Derwall


Nach neunjähriger Pause wurde 1953 erstmals wieder der DFB-Pokal ausgespielt. Im Finale siegte Rot-Weiss Essen, vor allem Dank seiner Nationalspieler im Sturm.
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Kicker 1954 Sensation im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Hannover 96 Deutscher Meister
Deutscher Fußballmeister 1954 wurde Hannover 96. Sie gewannen den Titel durch einen 5:1-Sieg über den Titelverteidiger 1. FC Kaiserslautern. Erwähnenswert ist, dass die Pfälzer die wichtigsten Spieler der deutschen Nationalmannschaft stellten, die diesem Endspiel am 23. Mai 1954 unterlag. Am 4. Juli 1954 gewannen die Spieler um Fritz Walter dann die Fußball-Weltmeisterschaft in Bern. Pokalsieger 1954 wurde der VfB Stuttgart.


Eine Sensation brachte das Meisterschaftsfinale 1954 als die mit Nationalspielern gepickten Lauterer gegen Hannover 96 1:5 unterliegen.
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1954 Das Wunder von Bern. Deutschland Weltmeister!


Vor dem Turnier gab keiner einen Pfifferling auf die deutsche Elf. Und doch gelang ihr 1954 in der Schweiz die große Sensation. Sie holten sich den WM Titel.
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Der Kicker 1955 – 1963
Kicker 1955 Der Europapokal wird eingeführt
In der Saison 1955/ 1956 wurde erstmals ein neuer Wettbewerb ausgespielt, der Europapokal. Als erster Club trug sich Real Madrid in die Siegerliste ein. Die deutschen Vereine spielten zunächst keine Rolle.
Das Finale fand am 13. Juni 1956 im Prinzenpark von Paris vor 38.000 Zuschauern statt. Real Madrid gewann mit 4:3 gegen Stade Reims zum ersten Mal den Europapokal der Landesmeister.

Alfredo Di Stefano! Der argentinische Vollblut Stürmer, seit 1953 bei Real Madrid, ist zweifellos das prominenteste Mitglied der spanischen Nationalelf und ganz allein die Reise nach Frankfurt wert…
Kicker 1957 Dortmund verteidigt den Deutschen Meistertitel.
Auch das gab’s nur einmal im deutschen Fußball: Im Fussball-Finale 1957 gegen den Hamburger SV verteidigte Borussia Dortmund den Meistertitel des Jahres 1956 erfolgreich – mit exakt den selben elf Spielern.

Kicker 1958: Bittere Niederlage der deutschen Elf im WM-Halbfinale.
Beim WM-Turnier 1958 in Schweden verfehlte die Nationalelf ihr Ziel, die Titelverteidigung. Im Halbfinale gegen den Gastgeber setzte es eine bittere 1:3 Niederlage und das unter skandalösen Begleiterscheinungen.

Sensationeller Start der Deutschen Nationalelf in Schweden! 3:1-Sieg über den Welt-Favoriten Argentinien! Der rasante Linksschütze, mit kühnen Pinselstrichen von KICKER-Zeichner Hoernchen zu Papier gebracht, symbolisiert die gesamte deutsche Elf, der unser aller Glückwünsche gelten.
Kicker 1960: Frankfurt unterliegt Real Madrid im Europapokal Finale.
Fünfmal in Folge gewann Real Madrid von 1956 bis 1960 den Europacup der Landesmeister. Unvergessen ist das Finale gegen Eintracht Frankfurt 1960.
Das Finale des Europapokals der Landesmeister 1960 war das Endspiel des in der Saison 1959/60 zum 5. Mal ausgetragenen Europapokal der Landesmeister im Herrenfußball. Real Madrid schlug dabei im Hampden Park in Glasgow (Schottland) Eintracht Frankfurt mit 7:3. Real Madrid hatte damit weiterhin alle Austragungen des Europapokals der Landesmeister gewonnen. Das Spiel wird von vielen als eines der besten je ausgetragenen Fußballspiele gesehen.

Gestatten, Pfaff! Zu unserem großen Sonderbericht auf den Seiten 12 bis 15.
Kicker 1962: Die Bundesliga kündigt sich an.
Pläne zur Gründung einer eingleisigen Elite-Klasse gab es schon lange in Deutschland, auch der KICKER sprach sich vehement dafür aus. 1962 wurde die Einführung der Bundesliga schließlich beschlossen.


Der Kicker 1964 – 1976
Kicker 1964 Der 1.FC Köln wird erster Bundesliga Meister.
Kölner Kunststück! 1963 nahm die Bundesliga ihren Spielbetrieb auf. Erstmals seit 1903 wurde der deutsche Meister nicht mehr in einem Endspiel ermittelt. Am Ende der Premierensaison durfte sich der 1.FC Köln feiern lassen.

1964 Sepp Herberger letztes Länderspiel.
Eine große Ära ging zu Ende. Nach dem Spiel in Finnland am 7. Juni 1964 räumte Sepp Herberger seinen Platz auf der Bank der Nationalelf. Nach fast 28 Jahren.

1966 Borussia Dortmund holt den Europapokal. Das Wunder von Glasgow
Das Finale 1966 bestritten Borussia Dortmund und der FC Liverpool im Hampden Park von Glasgow am 5. Mai. Dortmund gewann das Spiel mit 2:1 nach Verlängerung und wurde somit erster deutscher Europapokalsieger.
Als krasser Außenseiter ging Borussia Dortmund 1966 ins Finale des Europacup der Pokalsieger gegen Liverpool. Doch die Westfalen gewannen als erster deutscher Verein einen europäischen Wettbewerb.
Torschützenkönig der Europapokal der Pokalsieger -Saison wurde Lothar Emmerich von Borussia Dortmund mit 14 Toren Es war die höchsten Trefferzahl, die je ein Spieler erzielen konnte.

Kicker WM 1966: Das legendäre Wembley-Tor.
1966 erreichte die Nationalelf zum zweiten Mal ein WM Finale. Im Wembley-Stadion kassierten sie das berühmteste Tor der Fußballgeschichte und verlor gegen England.

Kicker WM 1970: Das Spiel des Jahrhunderts.
Das Halbfinale der WM 1970 zwischen Deutschland und Italien ging als vielleicht größtes Spiel aller Zeiten in die Geschichte ein. Nur ein Akteur war fehl am Platz, der Schiedsrichter.

Kicker Archiv 1971: Torpfosten Bruch am Bökelberg.
Im April 1971 geschah Einmaliges in 47 Jahren Bundesliga: Auf dem Bökelberg brach ein Tor zusammen und konnte nicht mehr aufgebaut werden. Die DFB Gerichtsbarkeit war gefordert.

Kicker Archiv 1971: Der Bundesliga Skandal.
Nach Ende der Saison 1970/ 1971 wurde der deutsche Fußball in seinen Grundfesten erschüttert. Der Bundesligaskandal.
Der Bundesliga-Skandal 1971: So werden die Vorgänge um den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesligasaison 1970/71 bezeichnet, als es den Klubs Rot-Weiß Oberhausen und Arminia Bielefeld aufgrund manipulierter Punktspiele gelang, in der 1. Bundesliga zu verbleiben.

Kicker Archiv 1972: Deutschlands erster EM Titel.
Bei der Europameisterschaft 1972 in Belgien holte sich Deutschland erstmals den Titel. Mit einer Mannschaft, die noch heute als die vielleicht beste aller Zeiten gilt.

Kicker Archiv 1974: Einziger Europapokalsieg eines DDR Clubs.
Kurz vor der WM 1974 feierte der DDR Vereinsfußball seinen größten internationalen Erfolg. Als einzigen Verein aus der DDR Oberliga gelang es dem 1.FC Magdeburg, einen der drei Europapokale zu gewinnen.
Die Europapokal-Saison 1973/74 brachte den einzigen Erfolg einer Mannschaft aus der DDR im Europapokal. Der 1. FC Magdeburg schlug im Finale den AC Mailand mit 2:0 und verhinderte damit dessen Titelverteidigung. Das Finale in Rotterdam fand vor nur 4641 Zuschauern statt. Die Tore schoss Enrico Lanzi (Eigentor) und Wolfgang Seguin.

Kicker Archiv 1974: Deutschland wird zum zweiten Mal Weltmeister.
Die BRD gewann das Turnier mit einem 2:1-Sieg über die Niederlande im Finale von München vor 78.000 Zuschauern.
Die Tore schossen Neeskens (2.min, Elfmeter), Breitner (25.min, Elfmeter) und Müller (43. Min). Sie waren somit der erster Weltmeister, der auch aktueller Europameister war.
Bei der Fussball-Weltmeisterschaft 1974 im eigenen Land holte sich die Bundesrepublik ihren zweiten Titel nach 1954. Doch es bedurfte erst eine bittere Niederlage gegen die DDR, um die Mannschaft wachzurütteln.

Kicker Archiv 1976: Bayern feiert den Europapokal Hattrick.
Eine Mannschaft auf dem Gipfel: Durch ein 1:0 im Finale gegen den AS St. Etienne, trug sich der FC Bayern München zum dritten Mal in Folge in die Siegerliste des Europacup der Landesmeister ein.
Dieses Kunststück ist bis heute nur drei Vereinen gelungen. Am 12. Mai 1976 wurde der FC Bayern Teil dieses erlesenen Kreises. Mit einem 1:0-Finalsieg im Europapokal der Landesmeister errang der FC Bayern München zum dritten Mal in Folge Europas größten Vereins-Titel. Dies gelang bisher nur Ajax Amsterdam und Real Madrid. Im Falle des Hattricks gab es eine Sonderregel der UEFA: Nach drei Pokal-Erfolgen in Serie durfte der Fussballclub die Trophäe dauerhaft behalten.

Zeitung Archiv Kicker – Die Chronik von 1920 bis heute
Das Zeitung Archiv Kicker erzählt die bewegte Geschichte einer der traditionsreichsten deutschen Sportzeitungen. Von der ersten Ausgabe im Jahr 1920 bis in die Gegenwart spiegelt der Kicker nicht nur die Entwicklung des Fußballs, sondern auch ein Stück deutsche Zeitgeschichte. Hier findest du die wichtigsten Stationen aus dem Kicker Zeitung Archiv:
1920
Am 14. Juli erscheint die erste Ausgabe des „Kicker“. Herausgeber ist Walther Bensemann. Gedruckt wird in Kreuzlingen (Schweiz) und Konstanz.
1922
Der Kicker verlegt seinen Sitz nach Stuttgart. Ab diesem Jahr wird die Zeitung dort produziert.
1923
Inflation prägt die Zeit: Anfangs kostet die Zeitung 150 Mark, im Oktober 1 Milliarde. Mit der November-Ausgabe (Nr. 42) endet die Mark-Währung – der Preis liegt bei 20 Pfennig.
1925
Umzug nach Nürnberg. Der Kicker erscheint zeitweise zweimal pro Woche. Neben Fußball werden auch gesellschaftliche Themen unter „Aus der Zeit“ veröffentlicht.
1933
Gründer Walther Bensemann muss Deutschland verlassen. Am 23. Juni übernimmt Dr. Friedebert Becker die Redaktion. Bensemann verstirbt 1934 in Montreux.
1943
Während des Zweiten Weltkriegs erscheint der Kicker ab 13. April zweimal wöchentlich. Eine eigenständige „Fußball-Kriegszeitung“ wird herausgegeben.
1944
Am 25. August erscheint die letzte Ausgabe „Der Kicker/Fußball“, bevor alle Zeitungen eingestellt werden.
1945
Nach Kriegsende untersagen die Alliierten das Wiedererscheinen unter altem Namen. Stattdessen erscheint die Sportzeitung „Sportwelt“.
1946
Die Amerikaner erteilen eine Lizenz für eine neue wöchentliche Sportzeitung. Daraus entsteht das „Sportmagazin“. Herausgeber sind Dr. Joseph E. Drexel und Dr. Friedebert Becker. Der Olympia-Verlag wird gegründet – ein zentraler Moment im Kicker Zeitung Archiv.
1948
Aufgrund steigender Papierpreise wird das „Sportmagazin“ mit dem Kicker zusammengelegt. Der Titel lautet nun „Sportmagazin/Kicker“. Der Preis bleibt bei 50 Pfennig.
1951
Am 22. November erscheint erstmals wieder eine Ausgabe unter dem Titel „Der Kicker“. Herausgeber ist Hans Fiederer, gedruckt wird in Fürth.
1952
Neben der Hauptredaktion in München entsteht in Köln eine Regionalausgabe West. Der Kicker erscheint nun mittwochs und samstags.
1953
Ab 6. August erscheint zusätzlich das „Sportmagazin“. Ab 23. November zieht die Gesamtedaktion nach Köln, wo nun alle Ausgaben produziert werden.
1964
Der Kicker erscheint erstmals mit Schreibmaschinentitel. Redaktion und Verlag ziehen nach Frankfurt, um dort die neuen Möglichkeiten des Farbdrucks zu nutzen.
1966
Der Verlag Th. Martens & Co. verkauft den Kicker an Axel Springer. Am 1. Juli erscheint die erste Ausgabe im neuen Verlag.
1967
Im April startet eine Teilausgabe in Wien. Im November verlegt der Kicker seine Redaktion nach Berlin. Chefredakteure sind Karlheinz Heimann und Hans Fiederer.
1968
Am 7. Oktober 1968 erscheint die erste Ausgabe des neuen Fusionsheftes unter den Chefredakteuren Karl-Heinz Heimann (Kicker) und Hans Fiederer (Sportmagazin). Seitdem erscheint der Kicker in der Regel zweimal wöchentlich – montags und donnerstags. Die Montagsausgabe hat dabei einen farbigen Mantelteil auf Hochglanzpapier. Ab 2003 wurde auch die Donnerstagsausgabe mit Farbfotos ausgestattet, seit 2009 erscheinen beide Hefte komplett im Farbdruck.
1970
Am 1. April wird in Hannover eine Regionalredaktion für den Norden gegründet. Zusätzlich gibt es die Redaktion West in Essen.
1972
Die Ausgabe Nr. 59 vom 19. Juni nach dem EM-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die UdSSR verkauft sich über 300.000 Mal – ein Meilenstein im Kicker Zeitung Archiv.
1974
Am 1. Oktober kommt eine weitere Regionalredaktion in Offenbach (Südost) hinzu.
1990
Nach der Wiedervereinigung erscheint am 13. August die erste Kicker-Ausgabe in Berlin. Eine Woche später folgt eine Regionalredaktion mit eigenem achtseitigen Sonderteil.
1993
Zum Jahresbeginn übernimmt der Kicker die traditionsreiche „Fußballwoche“ (fuwo) aus der DDR und integriert sie in das Heft. Damit wächst das Kicker Archiv um weitere spannende Ausgaben.
2003
Ab diesem Jahr wird auch die Donnerstagsausgabe mit farbigen Fotos gestaltet – ein moderner Schritt im Erscheinungsbild des Kickers.
2009
Seit 2009 erscheinen sowohl der Montags- als auch der Donnerstagskicker komplett im Farbdruck.
2018
Im Zuge eines Relaunchs wird das Logo vereinheitlicht. Auffälligste Neuerung: Der Zusatz „Sportmagazin“ entfällt. Seitdem heißt die Zeitschrift offiziell nur noch „Kicker“.
Besonderheiten der Ausgaben
Kicker am Montag
Die Montagsausgabe kostet 4,00 € und umfasst meist 80–96 Seiten. Sie gliedert sich in einen farbigen Mantelteil auf Hochglanzpapier und einen Innenteil auf klassischem Zeitungspapier. Der Mantelteil enthält Reportagen und größere Berichte, während der Innenteil aktuelle Meldungen bringt. Thematisch deckt er alles vom Bundesliga-Fußball bis zur Formel 1 ab.
Kicker am Donnerstag
Die Donnerstagsausgabe kostet 2,60 € und enthält rund 48 Seiten. Sie besteht komplett aus Zeitungspapier und ist fast werbefrei. Der Fokus liegt stärker auf aktuellen Spielberichten und weniger auf Reportagen oder Serien.
✅ Das Zeitung Archiv Kicker zeigt eindrucksvoll, wie sich der Kicker seit 1920 entwickelte: Von den ersten Ausgaben in Konstanz bis zu den modernen, farbigen Ausgaben nach 2009. Jede Jahreszahl steht für ein Stück Fußballgeschichte – und macht deutlich, warum Original-Kicker-Zeitungen so wertvolle Sammlerstücke sind.



