Die Zehn besten The Beatles Cover

Hier findet Ihr die zehn besten The Beatles Cover.

Die vier Jungs aus Liverpool auf neun deutschen Titelseiten und auf der legendären Ausgabe des Time Magazin vom 22. September 1967. Eine kleine exklusive Sammlung von Covern mit John Lennon, Paul McCartney, Ringo Starr und George Harrison. Der einflussreichsten Band aller Zeiten!

Der Spiegel 22.5.2010 Die Beatles 50 Jahre 
Ringo Starr & Paul McCartney über eine unsterbliche Band
Der Spiegel 22.5.2010 Die Beatles 50 Jahre
Ringo Starr & Paul McCartney über eine unsterbliche Band
Bravo 1.1.1969
Die Band des Jahres Die Beatles
Bravo 1.1.1969
Die Band des Jahres Die Beatles
Die Bravo 9. Januar 1968
In Farbe: Die Supershow der Beatles
Die Bravo 9. Januar 1968
In Farbe: Die Supershow der Beatles
Hörzu vom 7. Dezember 1968
Die Beatles sehr persönlich.
Hörzu vom 7. Dezember 1968
Die Beatles sehr persönlich.
Bravo OK vom 12. Juni 1967
Beatles mit Bart-aber Beat ohne Bart: Ihre neue LP ist da!
Bravo OK vom 12. Juni 1967
Beatles mit Bart-aber Beat ohne Bart: Ihre neue LP ist da
!
Bravo Ok vom 21. August 1967
Beatles: "Wir haben ein Geheimprogramm."
Bravo Ok vom 21. August 1967
Beatles: „Wir haben ein Geheimprogramm.“
Time Magazin vom 22. September 1967
The Beatles/ Their New Incarnation.
Time Magazin vom 22. September 1967
The Beatles/ Their New Incarnation.
Bunte Illustrierte vom 6. Juli 1966
Deutschland im Beatles Fieber
Bunte Illustrierte vom 6. Juli 1966
Deutschland im Beatles Fieber
Quick Illustrierte vom 21.  Juli 1964
Die Beatles: Warum wir nicht nach Deutschland kommen.
Quick Illustrierte vom 21. Juli 1964
Die Beatles: Warum wir nicht nach Deutschland kommen.
Der Stern vom 26. April 1964
Bis zum Hals im Welterfolg:
Die Beatles, die Sängerknaben aus Liverpool.
Der Stern vom 26. April 1964
Bis zum Hals im Welterfolg:
Die Beatles, die Sängerknaben aus Liverpool.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch in unserem neuen Pressearchiv- Deutschland.

Hier findest Du eine Riesen Auswahl an Illustrierten und Zeitungen zum Thema Musik!

Ob Bravo ab 1956, Sound ab 1970, Musikexpress, Bunte Illustrierte ab 1946, Der Spiegel ab 1947, Hörzu ab 1947, Stern ab 1948 und noch vieles mehr…. Über 300.000 Illustrierte und Zeitungen.

Schau einfach mal vorbei! Es ist bestimmt etwas für Dich dabei!

www.presse-antiquariat.de

Falls Du eine bestimmte Ausgabe suchst, so kannst Du uns immer gerne kontaktieren!

Zeitungen und Presse im Nationalsozialismus

Die Zeitungen im Nationalsozialismus waren gezeichnet von Propaganda und „Fake News“. Als historische Dokumente können wir aber heute aus ihnen Lehren ziehen. Warum wir manche dieser Zeitungen auch hier verkaufen.

Die Zeitungen im Nationalsozialismus waren ein selbstverständlicher Teil des Regimes, oppositionelle Presse wurde nicht geduldet. Neben “Stürmer” und anderen Parteiblättern der NSDAP säumten jedoch vor allem traditionsreiche, nun aber genauso gleichgeschaltete Tageszeitungen wie die Kölnische Zeitung die Wohnzimmer Hitler-Deutschlands. In Sachen Kriegspropaganda und Polemik waren diese Zeitungen jedoch nicht weniger extrem in der Sache.

Nationalsozialismus, Zeitung von 1942: Deutsche Kampfflugzeuge über dem Kaukasus
Die BIZ, vormals größte deutsche Illustrierte, beteiligte sich auch an der Kriegspropaganda

Die Berliner Illustrirte Zeitung im Nationalsozialismus

Seit jeher erfreute sich dabei auch die Berliner Illustrirte Zeitung (BIZ) großer Beliebtheit. Die Popularität dieser Zeitung nahm auch im Nationalsozialismus zunächst nicht ab und wurde unter den Nazis für deren Zwecke genutzt. Im Krieg heroisierte die Zeitung deutsche Soldaten und zeichnete ein fast malerisches Bild vom Krieg an der Ostfront. Es sind vor allem diese Zeitungen, die einen historischen und kritischen Blick auf Presse und Zeitung im Nationalsozialismus ermöglichen. Abseits der Parteiblätter der NSDAP bestand die Zielgruppe dieser Zeitungen eben nicht nur aus den fanatischen Anhängern des Nationalsozialismus. Die eigene Ideologie wurde nicht einfach bestätigt, sondern vielmehr mussten auch weniger überzeugte Deutsche von der Propaganda erfasst und manipuliert werden. 

Wer dagegen den politischen Alltag Nazi-Deutschlands heute akribischer studieren möchte, findet dabei jedoch vor allem im Reichsanzeiger historisch bedeutende Literatur. Hier wurden neben Agenturmeldungen und Verwaltungsverordnungen auch Ausbürgerungslisten veröffentlicht.

Für dieses Ziel wurden auch “Fake News” im heutigen Sinne eingesetzt: Auf einer Titelseite der BIZ verkündete die Zeitung pathetisch den Einklang von “Volk und Führer” für ein “Großdeutschland”. Jahrzehnte später, 1964, wird der Spiegel das Titelblatt von 1935 in anderer Form und damit die wahre Natur des Nazi-Regimes enthüllen: Hitler ist hier nicht ein vermeintlich großer Anführer, sondern der skrupellose und brutale Diktator (zu den Zeitungen der 60er Jahre hier). 


In eigener Sache: warum wir diese Zeitungen verkaufen

Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten fand die freie Presse in Deutschland ihr vorläufiges Ende. Zeitungen, die die NSDAP noch vor der Machtergreifung kritisiert haben, wurden häufig verboten. Andere wurden dagegen in die riesige Propagandamaschine der Nazis eingefügt, zum Teil leider unter dem Zutun von sympathisierenden Chefredakteuren und Verlegern. Diese Zeitungen sind voller Kriegsverherrlichungen, Menschenhass und dreisten Lügen.

Für den aufmerksamen Leser von heute sind sie Lehrbeispiele faschistischer Propaganda. Im Presseantiquariat finden Sie diese Zeitungen zu genau diesem Zweck: Wir wollen aufklären über die menschenverachtende Propaganda des Nationalsozialismus. Der dafür aufmerksame Leser soll anhand der historischen Dokumente lernen können, wie die Nazis ihren Hass und den Krieg an die Menschen dieser Zeit verkauften und am besten gleich erkennen, wie noch heute extremistische und autoritäre Kräfte mit diesen Methoden arbeiten. Deshalb verkaufen wir, in Einklang mit § 86 Abs. 4 StGB, diese Zeitschriften nur zu dem Zwecke der Aufklärung über die Schrecken des Nationalsozialismus.


Wie Zeitungen nach dem Krieg den Nationalsozialismus aufarbeiteten

Die mediale Aufarbeitung mit dem Nationalsozialismus hat einen genauso hohen Stellenwert wie die unmittelbare Beschäftigung mit den Zeitungen der Nazizeit. Nachdem die Deutschen jahrelang nur Propaganda aus ihren Zeitungen kannten, war Aufklärung durch die Presse nach dem Krieg umso wichtiger. Dabei nahm Der Spiegel häufig eine besondere Rolle ein, indem sie wiederholt die Person und das Leben Hitlers, den “Terroristen des Jahrhunderts”, sezierte und so sein von der Nazi-Propaganda gezeichnetes Bild korrigierten. Es lässt sich dabei für den Geschichtsinteressierten ein spannendes historisches Bild Adolf Hitlers nachvollziehen. Seit Gründung des Spiegels im Jahr 1946 widmete sich die Zeitung immer wieder dem nationalsozialistischen Diktator.

Dabei wurden auch Seiten Hitlers beleuchtet, die unter dem Hakenkreuz konsequent verschwiegen wurden, zum Beispiel die Abstammung Hitlers, die eher weniger dem nationalsozialistischen Menschenbild entsprach. Ein Umstand, der auch Hitler bekannt war. Der Spiegel erwähnt dabei in einem Artikel vom 24.7.1967 ein Gespräch Hitlers mit einem Verwandten: „‚Diese Leute dürfen nicht wissen, wer ich bin‘, belehrte Adolf Hitler einst seinen Neffen William Patrick Hitler: ‚Sie dürfen nicht wissen, woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme.'“

Der Spiegel Cover: Abstammung Hitlers.
Seit den 60er Jahren befassten sich die Deutschen verstärkt mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Auch frühere Tabuthemen wie die Abstammung Hitlers wurden nicht ausgelassen.

Wo Sie unsere Zeitungen finden

Zeitungsexemplare des Spiegel aus dem Hause des Presseantiquariats finden sich auch in einer aktuellen Daueraustellungusstellung des Jüdischen Museums in Berlin. Als häufiger Partner von Museen und Forschungseinrichtungen wollen wir deshalb auch einen zusätzlichen Beitrag zur Aufklärung leisten, indem wir diese historischen Dokumente anbieten und somit einen Blick in die Vergangenheit ermöglichen. Dabei ist natürlich klar, dass mit einem Blick in die Zeitung alleine die staatsbürgerliche Aufklärung noch lange nicht abgeschlossen ist. Der Besuch von Museen und Gedenkstätten bleibt ebenso unerlässlich wie die politische Bildung in Schulen, Universitäten oder durch Medien. Wer jedoch darüber hinaus in Eigenregie mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen möchte oder geschichtsinteressierten Freunden und Verwandten diese Chance geben will, kann auf gut erhaltene Exemplare aus dem Presseantiquariat bauen!

Zum 70. Geburtstag: Historische Zeitungen

Für den Geburtstag: Eine echte historische Zeitung aus den 50er Jahren zum 70. ist ein wahres Unikat und beschert auf jeden Fall Freude! Das Presseantiquariat bietet Ihnen alle großen Zeitungen, vom Spiegel bis zum Playboy! Doch was kann man von einer Zeitung aus den 1950er Jahren erwarten?

Zeitung 70. Geburtstag. Marilyn Monroe Spiegel Cover
Marilyn Monroe: Das Sexsymbol der 1950er Jahre

Was eine Zeitung zum 70. Geburtstag bietet

Mitte der 40er Jahre entstand die Bundesrepublik. Die Generation der 70-Jährigen kann also stolz behaupten, die Anfänge der jungen BRD miterlebt zu haben! Zum Beispiel das große Wirtschaftswunder, als man sich nach den entbehrlichen Kriegsjahren endlich auch etwas wieder leisten konnte. Und mit dem neuen Lebensgefühl kamen auch ganz neue Ikonen auf. Wer in den 1950er-Jahren groß geworden ist, schwärmt seinen Enkeln womöglich immer noch von Marilyn Monroe. Auch heute noch ist sie Symbol für Schönheit und Weiblichkeit! Mit Marilyn Monroe wurde auch der Playboy zum legendären Herrenblatt, indem es den Star 1953 ablichtete. Die Magazine sind ab dem Jahr 1956 im guten Zustand erhältlich in der originalen amerikanischen Ausgabe! Erst in den 70er Jahren finden sich auch die deutschen Ausgaben.

1956 kam auch der erste Film von Elvis Presley heraus. Für “ Love me tender” reisten Scharen von Fans des Sänger durch die USA, um die Uraufführung miterleben zu können. 

Geschichte zum Geburtstag noch einmal mit Ihrer Zeitung erleben!

7o. Geburtstag Zeitung. Ludwig ErhardSpiegel Cover
Das Gesicht des Wirtschaftswunders: Wirtschaftsminister Ludwig Erhard

Zum 70. Geburtstag finden sich spannende Artikel und Titelbilder in Zeitungen, die ganz große Geschichten erzählen. In der jungen Demokratie blühte die Presselandschaft förmlich auf, auch wenn Deutschland immer noch von der Besatzung geprägt war. Ein wirklich bedeutendes historische Dokument aus dieser Zeit ist Die Neue Zeitung. Sie entstand in der amerikanischen Besatzungszone und war für die Deutschen unerlässlich, um in dieser Zeit voller Veränderungen auf dem neuesten Stand zu bleiben. 

Doch auch über die ersten Jahre der DDR lässt sich bestens lesen: Die Neue Berliner Illustrierte setzte sich gekonnt als Nachfolger der großen Berliner Illustrirte in Szene, die schon in der Weimarer Republik, der ersten Demokratie auf deutschen Boden, gelesen wurde. Die “NBI” begleitete die Bewohner der DDR mit Boulevard und Klatsch durch den kargen Alltag des Sozialismus. Für den siebzigsten Geburtstag kann ein solch kurioses Geschenk einer original historischen Zeitung nicht nur Erinnerungen wachrufen. Genauso lässt sich auch der Historiker in sich selbst ausleben, indem man die ersten Jahre Deutschlands nach den Schrecken des 2. Weltkriegs erkundet.

Für Sportliebhaber zum Geburtstag: Die WM 1954!

In die 50er Jahre fällt jedoch auch ein großes Sportevent: Im Juli 1954 wurde Deutschland das erste Mal Weltmeister im Fußball. Dieses tolle Ereignis ist besonders einprägsam für den Jungspund von damals, der damals mitjubelte und womöglich heute seinen 70. Geburtstag feiert und die Weltmeisterschaft mit einer historischen Zeitung ein wenig nacherleben kann! 

Zeitung 70. Geburtstag. Fußball-WM 1954
Das erste Mal Weltmeister: 1954 gewann Deutschland das erste Mal die Fußball-WM.

Für Liebhaber des Motorsports kann dabei zum 70. eine originale Ausgabe der Zeitung “Auto-Motor-Sport” das passende Geschenk zum Geburtstag sein! 1950 wurde der Motorroller so richtig modern als als Alternative in den immer größer werdenden Städten und als Gefährt für romantische Fahrten in die Natur, wie die Vespa es noch heute wie damals verkörpert!

Zeitung 70. Geburtstag. Auto-Motor-Sport von 1950
Mit der Vespa ins Grün: Neben den üblichen Autos anvancierte in den 50ern der Motoroller als flottes Gefährt für den Alltag!

In den Online-Shops des Presseantiquariats finden Sie ohne Probleme Ihre Wunschzeitung zum Geburtstag Ihrer Liebsten. Ob für den Geschichtsliebhaber oder einfach zum Geburtstag eine Zeitung vom Tag der Geburt – diese historischen Dokumente lassen einen faszinieren und sind ein Geschenk, das garantiert noch keiner hat!

Zeitung zum 80. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag mal ein ganz besonderes Geschenk: Verschenken Sie jetzt eine Zeitung aus den 1940er Jahren! 

Der 80. ist neben dem 40. Geburtstag wohl der größte Meilenstein. Umso wichtiger, diesen Geburtstag in Zeiten von Corona angemessen zu feiern und dem Jubilar ein tolles Geschenk zukommen zu lassen. Eine Zeitung als Geschenk zum 80. Geburtstag lädt zum großen schmökern ein! 

80. Geburtstag Zeitung. Spiegel Cover
Der erste Spiegel: 1946 erschien der erste Spiegel, wenn auch unter anderem Titel. Dieser wurde jedoch kaum ein Jahr später geändert

Eine Zeitung aus dem Jahr 1940 ist nicht nur ein Geschenk, sondern ein echtes historisches Dokument und mit 80 Jahren ist man auch schon selber großer Zeitzeuge: man hat nicht nur die Überwindung der deutschen Teilung, sondern auch das Entstehen der Bundesrepublik an sich erlebt! Damals hieß der Spiegel 1946 noch einfach “Diese Woche„. Die Umbenennung folgte erst im nächsten Jahr.

Welche Zeitung jetzt zum 80. Geburtstag passt

Jeder, der 2020 seinen 80. feiert, ist älter als die Bundesrepublik. Denn ihr “Geburtstag” ist erst am 24. Mai 1949! Eine Zeitung als Geschenk aus dem Jahr 1940 ist deshalb ein wahrer Schatz.

Großes Blatt war zu dieser Zeit immer noch die “Berliner Illustrirte Zeitung” Diese Zeitschrift war schon zu Kaiserzeiten Kult und begleitete die Deutschen auch in der Zeit des Nationalsozialismus. Jedoch eher schlecht als recht, denn wie die alle anderen Zeitungen war es der nationalsozialistischen Gleichschaltung ausgesetzt – und fügte sich dieser Rolle mit nur sehr geringen Widerstand (mehr dazu im Artikel Was und noch heute von der Berliner Illustrirten bleibt). Doch umso mehr dient sie heute als Zeuge eines Deutschlands, das nur die 80-Jährigen von heute aus ihrer Kindheit kennen. 

Genauso spannend können Tageszeitungen sein: Vielleicht findet sich in der einen oder anderen sogar eine Geburtsanzeige! Neben der Berliner Illustrirten findet sich auch die “Kölnische Zeitung” im Presseantiquariat. Diese Zeitschrift ist für jeden ein wunderbares Geschenk, der neben den großen politischen Titelgeschichten ein wenig in das Alltagsleben der 1940er blicken möchte. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Großeltern zu ihrem Geburtstag den ein oder anderen Bericht aus der Zeitung wiedererkennen. Damit wird der 80. also ganz persönlich!

Geburtstag Zeitung zum 80.
während der Besatzungszeit begeisterten die Amerikaner die Deutschen zeitweise vom Football

Ein Stück Bonner Republik in Ihrer Geburtstagszeitung!

Erst mit dem Ende des zweiten Weltkriegs konnte die Presselandschaft ab 1946 langsam aufblühen. Der Spiegel entstand als das große Medium der Bonner Republik und fast zeitgleich fanden die Deutschen auch ganz andere neue Zeitschriften. Denn in der jungen Demokratie konnte man sich auch abseits der Politik mit Lesestoff versorgen. So fing der “Kicker”, der sich heute der fortdauernden Liebe der Deutschen zum Fußball widmet, als ein kunterbuntes Sportheft an. So erkundete die Zeitung zunächst die amerikanische Sportwelt, die viele der heute 80.-Jährigen aus ihrer Kindheit kennen, denn in der Besatzungszeit brachten viele amerikanische Soldaten den Deutschen ihre eigene Lebensweisen näher. Und dazu gehörte ganz selbstverständlich ein Football zum Geburtstag der Kinder! Umso mehr könnten sich jene, die demnächst ihren 80. Geburtstag feiern, über die Geschichten aus den Zeitungen der 1940er Jahre freuen.

Im Presseantiquariat/Historische Magazine finden Sie eine Vielzahl an Zeitungen, mit denen Sie auf dem nächsten Geburtstag trumpfen können. Neben Spiegel, Playboy, Kicker und Auto-Motor-Sport finden sich auch viele kuriose Einzelstücke!

Zeitung zum 40. Geburtstag

Der 40. Geburtstag steht an, und es fehlt das passende Geschenk? Mit einer original historischen Zeitung zum 40. Geburtstag  haben Sie es gefunden!

Der 40. Geburtstag steht an, und es fehlt das passende Geschenk? Für den 40. Geburtstag können Sie mit einer original historischen Zeitung die Liebsten geschmackvoll in die neue Lebenshälfte begleiten! Mit einer historischen Zeitung als Geschenk zum 40. Geburtstag lassen Sie die 80er Jahre ein Stück wiederaufleben!

Vokuhilas und Neonfarben!

Die 1980er Jahre waren modetechnisch schrill, wie die Boulevardzeitungen der Zeit wunderbar illustrieren. Und auch sonst wahr das Jahrzehnt kunterbunt und etwas verrückt. Die Kinder dieser Zeit feiern bald ihren 40. Geburtstag und mit ihnen erschienen die ein oder andere Zeitung, die sich nun wunderbar als Geschenk machen würde! Eine echte historische Zeitung als Geschenk zum 40. Geburtstag lässt die vergangene Lebenshälfte nochmal Revue passieren. So zum Beispiel das Aufkommen der Umweltbewegung, als die Grünen anfingen in der (damals) Bonner Politik mitzumischen. Manch ein Thema wirkt dabei ganz modern, so coverte der Spiegel schon 1980 das Leben von Flüchtlingen in Deutschland.

Zeitung 40. Geburtstag: Asylland Deutschland 1980
Schon 1980 war Asyl ein Thema in Deutschland

Zum 40. Geburtstag: Welche Zeitung soll es sein?

Eine Zeitung zum 40. Geburtstag ist das ideale Geschenk für jeden, der sich für Geschichte und das Weltgeschehen interessiert. Spannend ist auch die zeitgenössische Sicht auf das Reaktorunglück in Tschernobyl. die Sorge in Deutschland ist jedem bekannt, der in dieser Zeit groß geworden ist. Denn ein solches Geschehen hatte zuvor noch keiner erlebt. Die Berichte des Spiegel zeigen, wie sich die Welt mit dieser neuen Gefahr arrangierte.

Zeitung zum 40. Geburtstag: Tschernobyl Spiegel-Cover
Tschernobyl war das Ereignis der 80er Jahre – und mit ihm die Sorge vor der Atomkraft

Doch auch für jeden, der sich nicht für Politik interessiert, bietet das Presseantiquariat spannende Zeitschriften zum schenken! So könnten sich Autoliebhaber über eine Auto-Motor-Sport freuen. Mit dem kicker findet man auch das große deutsche Sportmagazin. Ein etwas anderes Geschenk zum 40. Geburtstag findet sich dabei mit einer Zeitung des Playboy. Während man in den 70er Jahren mit der neu akzeptierten Nacktheit noch spielte, ließ man ab den 80er Jahren die Hüllen fallen, und selbst der Spiegel machte mit.

Wo Sie zum 40. Geburtstag jetzt ihre Zeitung als Geschenk jetzt kriegen

40. Geburtstag Zeitung: Playboy
Neonfarben: Ganz mit der Mode setzte der Playboy in den 80ern auf schrille Farben, die heute eher an Textmarker erinnern.

Es kann schwer sein, historische Dokumente original und in einem guten Zustand zu bekommen. Dies ist umso wichtiger, wenn man die Zeitung als Geschenk, vielleicht sogar zum 40. Geburtstag, weitergeben möchte. In den Onlineshops des Presseantiquariat findet sich eine Sammlung historischer Magazine, die zum Stöbern einlädt. Neben den großen Klassikern Spiegel, Auto-Motor-Sport, Kicker und Playboy existieren auch Unikate an Tageszeitungen und Magazinen wie der Times, Vogue oder auch der Bild! Auf Wunsch wird die Echtheit auch zertifiziert. Für den 40. Geburtstag kann die Zeitung auch in einer edlen Geschenkmappe geliefert werden.

Geschenk zum 60. Geburtstag: Historische Zeitungen!

Welches Geschenk passt zum 60.?

Zum. 60. Geburtstag muss das Geschenk natürlich ein ganz besonderes sein sein: Eine Zeitung vom Tag der Geburt ist das ideale Geburtstagsgeschenk zum 60. für jeden, der gerne entdeckt! Was diese Geschenkidee so besonders macht.

Unsere Zeitschriften zeigen die Vergangenheit und eignen sich deshalb besonders für den runden Geburtstag. Mit einer originalen historischen Zeitung aus dem Presseantiquariat schenken sie ihren Liebsten eine große Freude.

Was den 60-Jährigen von heute beschäftigt

Mit 60 Jahren ist der Ruhestand nur noch ein paar Jahre entfernt, umso schöner ist es, sich jetzt nochmal an die alten Zeiten zu erinnern! Das Jahrzehnt 1960 war das Jahr der Jugend: Junge Menschen politisierten sich immer mehr und gründeten sich Studentenbewegungen, die den gesellschaftlichen Aufbruch verkörperten. Diese fanden alsbald ihren Höhepunkt, als der Student Benno Ohnesorg bei einer Demonstration im Juni 1967 durch den Schuss eines Polizisten starb. 

Spiegel-Cover Studentenproteste 1970: Geschenk zum 60. Geburtstag
In den 1970er Jahren entstanden viele Studentenbewegungen als Reaktion auf den gewaltsamen Tod von Benno Ohnesorg.

Jeder, der in dieser Zeit lebte, womöglich selber auf Demonstrationen aktiv war, weiß um die Bedeutsamkeit dieses Falles. denn der beschuldigte Polizist wurde in einem skandalträchtigen Verfahren freigesprochen. Mit einer historischen Zeitung aus dieser Zeit machen Sie jedem eine Freude, der diese Zeit selbst erlebt hat! Eine Zeitung als Geschenk zum 60. Geburtstag lässt jeden auf der Feier die alte Zeit entdecken, in die das Geburtstagskind hineingeboren wurde. 

Wer sich noch über eine Zeitung als Geschenk zum Geburtstag freuen kann

Auch für jeden, der sich für Geschichte interessiert, bietet eine Zeitung von 1960 einige Entdeckungen. Mit der aufkommenden Jugend fand auch eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus statt. So diskutierte man erstmals in der breiten Öffentlichkeit Adolf Hitlers Autobiografie “Mein Kampf” und erkannte sie als furchtbare Vorahnung dessen, was in Deutschland unter den Nationalsozialisten geschehen sollte. So fing langsam, aber sicher, eine ehrliche Aufarbeitung der NS-Zeit statt. Diese Anfänge lassen sich in den Artikeln des SPIEGEL noch heute betrachten

Spiegel-Cover: Adolf Hitler: Anatomie eines Diktators
In der BRD begann in den 1970ern langsam die Aufarbeitung der NS-Zeit.

Trotz diesem gesellschaftlichen Wandel war das Jahrzehnt immer noch vorrangig geprägt von älteren Männern – eines der wenigen Male, in der es eine Frau auf das Titelblatt des Magazins schaffte, ging es um Alkoholismus.

Dies gilt natürlich nicht für den Playboy. Dieser war jedoch, anders als ein Jahrzehnt später, noch vergleichsweise prüde in seinen Darstellungen. Ganz mit der Mode der Zeit gehend wurde mehr auf Zeichnungen als auf tatsächliche Fotos gesetzt, um das Blatt anzuwerben, im Innern des Blattes fanden sich dann natürlich auch Fotos! 

Playboy Cover Cartoon 1970: Geschenk zum 60. Geburtstag
Auch die Titelbilder des Playboy sind dem Wandel der Zeit unterlegen.

Wo Sie jetzt die ideale Zeitung als Geschenk zum 60. Geburtstag kriegen

Neben diesen Unikaten zum 60. Geburtstag lässt sich auch für Autofanatiker etwas finden, was so noch keiner hat: Im Antiquariat der Auto-Motor Sport finden sich echte Klassiker. Denn der damals immer beliebter werdenden Rennsport hat bemerkenswerte Sportwagen fabriziert.

Doch die ideale Geschenkzeitung kann auch noch extravaganter sein. Für jeden Sportfreak, dessen 60. Geburtstag bald ansteht, finden sich originale alte Ausgaben des kickers! Das Pressearchiv reicht außerdem bis 1946 zurück und bietet so auch echte Zeitschriftenklassiker für jeden! Besonders persönlich kann es auch sein, eine Tageszeitung oder gar die TIMES zum Geburtstag zu verschenken. Womöglich finden sich in den lokalen Anzeigern die eigenen Eltern oder Großeltern! Im Pressearchiv finden sich je nach gesuchten Datum auch besondere historische Zeitdokumente, die woanders kaum zu finden sind. 

Ein Geschenk zu finden kann schwer sein, vor allem für den 60., doch mit einer historischen Zeitung haben Sie für den nächsten Geburtstag das perfekte Präsent!

SCHALKE 04 DEUTSCHER MEISTER 1958

Berni Klodts heißer Wunsch ging in Erfüllung. SCHALKE 04 Deutscher Meister 1958. Schalkes Kapitän schoß nicht nur zwei Tore, er war auch die Seele seiner Mannschaft. Ja, er lief seinen Gegnern einfach davon. Der 32 jährige wirkte jünger als die jungen Spieler. Elegant setzt Klodt (auf der Titelseite der Kicker Endspielausgabe 1958) zum Flankenschlag an Schlegel vorbei an.

FC SCHALKE 04 Deutscher Meister 1958

Klodt krönt Königsblau zur Deutschen Fussballmeisterschaft 1958

Siebte Deutsche Meisterschaft! Lohn klassischer Spielkunst und moderner athletischer Zweckmässigkeit. Lohn mitreißender Regie einer überragenden Spielerpersönlichkeit. Schalke 04 erreicht den stolzen Rekord des 1. FC Nürnberg, seinen gewaltigen Widersachers. Vor 25 Jahren begleiteten wir (Der Kicker) die Schalker zu Ihrem ersten Finale gegen Fortuna Düsseldorf. Das 0:3 von 1933 vermochte den beispiellosen, ungestümen Aufstieg dieser einzigartigen Fussball-Meistergarde nicht aufzuhalten. Noch neunmal zogen sie ins Endspiel ein. Soeben nun zum siebenmal triumphierend! (News vom Kicker 19. Mai 1958)

19:1 Toren in den vier Endrunden Endspielen

Mit 19:1 Toren in den vier Endrunden Endspielen 1958 erreichte Schalke beinnahe den Rekord seines Düsseldorfer Rivalen, der 1933 mit 19:0 in vier Endspielen Deutscher Meister geworden ist. Einem gebührt zuerst die Krone: Berni Klodt. Nicht nur, weil er die beiden ersten Tore schoß. Sondern weil seine Spielregie, sein Einsatz, den Meistersieg zu einem Erfolg der großen Spielerpersönlichkeit gestaltete. Klodt rückt im deutschen Endspiel 1958 in die Reihe der ganz Großen ein, gleich neben seine berühmten Schalker Vorfahren Kuzorra und Szepan.

Aufstellung der „legendären Knappen“, SCHALKE 04 Deutscher Meister 1958

Deutsche Meisterschaft, 1957/1958, Finale

Sonntag, 18. Mai 1958, Niedersachsenstadion, Hannover, Deutschland

Kader: Trainer Edi Frühwirth, Torwart Manfred Orzessek, Günter Brocker, Helmut Sadlowski, Karl Borutta, Günter Karnhol, Heinz Kördel, Otto Laszig, Kapitän Berni Klodt, Willi Koslowski, Manfred Kreuz, Günter Siebert

Deutsche Meisterschaft, 1957/1958, Finale
Das Kader der Knappen Fußball Endspiel 1958 Schalke – HSV

Laszigs große Leistung! Uwe Seeler gestoppt! Hamburger SV gestoppt!

Eine klassische Szene hält eines der zahlreichen Duelle zwischen Uwe Seeler und Otto Laszig. Otto Laszig erinnerte an den „jungen“ Posipal und strahlte souveräne Ruhe aus.

1958 Laszigs große Leistung! Uwe Seeler gestoppt! Hamburger SV gestoppt!
Laszigs grosse Leistung im Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Schnorr griff vorbei!

Glück gehabt, Horst Schnorr! Bei diesem Flankenball Koslowskis hat Schnorr daneben gegriffen. Doch der Ball fliegt knapp am Pfosten vorbei. Links von Schnorr halb verdeckt Schalkes Mittelstürmer Siebert.

Endspiel 1958. Schnorr griff vorbei!
Spielszenen: Fußball Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Der Blitzschlag! Alles entschieden!

5. Minute: Berni Klodt köpft im Hechtsprung den Ball zum 1:0 ins Tor! Von diesem Schlag erholte der HSV sich nicht mehr! 28. Minute: Auch das zweite Tor erzielte Schalkes beliebter Kapitän. Den Fuß seines Rechtsaußen Koslowski hat Klodt an dem ihn zu spät angreifenden Jupp Posipal vorbei geschossen. Schnorr streckt sich vergeblich!

Tore Endspiel 1958
Die Tore von Klodt im Fußball Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Spielfilm zur Deutschen Meisterschaft 1958 von FC Schalke 04

Zweimal Klodt! Unsere beiden Torskizzen sind Berni Klodt gewidmet, dem Kapitän der Schalker, der sowohl das 1:0 (Kopfballtorpedo), als auch das 2:0 (Drehschuß) erzielte, praktisch also das Spiel entschied. 80. Minute: Blitzartig stößt Schalke wieder vor. Erst Klodt zum frei stehenden Kreuz. Und dieser riskiert einen phantastischen Schuß. Er schlägt wie eine Granate hinter Schnorr ein! Das ist die endgültige Entscheidung. 90. Minute: Klodt setzt zum Sturmlauf an, da pfeift Schiedsrichter Dusch das Spiel ab. Überglücklich springt der Schalker Kapitän immer wieder mit dem Ball in die Höhe und umhalst dann Dusch. (Kicker 19. Mai 1958/ SCHALKE 04 Deutscher Meister 1958)

Spielfilm zur Deutschen Meisterschaft 1958 von FC Schalke 04
Spielfilm zum Fußball Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Die Meistermannschaft 1958

Zum siebten Mal wurde FC Schalke 04 Deutscher Meister. Das Mannschaftsfoto von links:

Berni Klodt, Manfred Orzessek, Manfred Kreuz, Otto Laszig, Günter Brocker, Heinz Kördel, Günter Siebert, Karl Borutta, Helmut Sadlowski, Willi Koslowski und Günter Karnhof.

Berni Klodt, Manfred Orzessek, Manfred Kreuz, Otto Laszig, Günter Brocker, Heinz Kördel, Günter Siebert, Karl Borutta, Helmut Sadlowski, Willi Koslowski und Günter Karnhof.
Sonntag, 18. Mai 1958: Das Endspiel: Schalke – HSV 3:0

Die Einzelkritik und alle Ergebnisse der Saison 1957/1958

Schalke 04 trug 46 Spiele aus. Die Bilanz lautet 28 Siege, 13 Unentschieden und nur 5 Niederlagen bei 131: 59 Toren.

Einzelkritik Otto Laszig: war der stillreinste von allen Abwehrspielern. In den ersten zehn Minuten rettete er drei-, viermal, indem er vor allem technisch brillierte. Hart am Mann, auch sofort dem Gegner folgend. Zeitweise wieder klug den Raum deckend. Jedenfalls vermittelt er seiner Mannschaft und dem Beobachter das Gefühl, daß hier ein Stopper stand, den auch ein kämpferischer Uwe Seeler nicht zu gefährden vermochte.

Die Einzelkritik und alle Ergebnisse der Saison 1957/1958
Einzelkritik zum Fußball Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Sogar Adenauer gratuliert!

Sepp Herberger: „Ich freue mich für Berni Klodt. Schalke hat wirklich verdient gewonnen.“

Konrad Adenauer schrieb ein Telegramm: „Dem Deutschen Fussballmeister 1958 Schalke 04 die besten Glückwünsche und ein herzliches Glückauf!“

Helmut Schön: „Kordel, Karnhof, Laszig die Besten!“

Erster Vorsitzender Möritz: „Jugendarbeit hat Früchte getragen. Wir werden den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten!“ Ohne die zwei Routiniers Berni Klodt und Verteidiger Günther Brocker hatten die Knappen ein Durchschnittsalter von 24,4 Jahre!

Prominente Stimmen zum Endspiel 1958
Gratulanten zum Endspiel 1958 Schalke – HSV 3:0

Zwei WM 54 Helden: Berni Klodt und Jupp Posipal

Elf Jahre lang war Berni Klodt Wirt am Schalker Markt, bevor er Verkaufsleiter einer großen Brauereigruppe im Ruhrpott wurde. Der beliebte Fußballer lebte damals in Gelsenkirchen-Ückendorf. Der Kapitän spielte schon vor dem Krieg mit Ernst Kuzorra und Fritz Szepan in einer Mannschaft. Von 1950 – 1959 gehörte er der Deutschen Nationalmannschaft an. Er gewann 1954 mit der Fußball-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel! Klodt war einer Herbergers Lieblingsspieler. Er machte gegen die Türkei zwei hervorragende Spiele und hatte das Mannschaftsspiel verinnerlicht. Er war aber dafür alleine nicht durchsetzungsfähig, zu fair und zu bescheiden. Weshalb Helmut Rahn im Endspiel bevorzugt wurde.

Der gelernte Maschinenschlosser Jupp Posipal war als selbständiger Vertreter für einen Möbel Hersteller tätig. Er lebte mit seiner Familie im Hamburger Stadtteil Lokstedt. Posipal gab sein Debüt bei der Deutschen Nationalmannschaft im Jahre 1951 im Spiel gegen die Türkei. Sein letztes Spiel für die DFB Elf war am 15. September 1956 gegen die UDSSR. Weltweiten Ruhm konnte Posipal bereits vor seinem Weltmeisterschaft-Titelgewinn von 1954 ernten: Er wurde 1953 als einziger Deutscher in die Fifa-Auswahl, das „Weltfussball – Team“, berufen. Damals brachte ihm die Berufung 1.000 englische Pfund ein.

Zwei WM 1954 Helden: Berni Klodt und Jupp Posipal
Kicker Fahrtenbuch von Hans Jarke

Adidas: SCHALKE 04 Deutscher Meister 1958

Die Deutsche Fussballmeisterschaft war auch in diesem Jahr ein ganzer großer Erfolg für die Marke Adidas. Der deutsche Fußball Meister Schalke 04 und der erfolgreiche Endspielgegner, der Norddeutsche Meister Hamburger SV spielten geschlossen mit Adidas-3-Riemen-Schuhen. Sämtliche 22 Spieler trugen Adidas Neylon-Sohlen-Schuhe selbstverständlich ohne hemmende Lederverbindungen!

Adidas Werbung 1958
ADIDAS WERBUNG zum Endspiel 1958

Heimkehr nach Schalke. Wie Weltmeister empfangen..

Unübersehbar standen die Menschen im Schein der Abendsonne auf dem Bahnhofsvorplatz, und auf allen angrenzenden Strassen. Es wurden an die 250.000 Menschen geschätzt. Sie waren aus dem ganzen Ruhrgebiet herbei geeilt und immer und immer wieder erscholl es im Chor:“ Bravo Schalke, bravo Berni Klodt!“ Trainer Edi Frühwirt sagte später: „Dieser Blick auf die vielen Menschen, auf den Dächern und in den Fenstern, mit den vielen blau weißen Fahnen, wird uns allen für immer unvergesslich bleiben.“

Ein Männerchor sang in der Bahnhofshalle zur Begrüssung das Schalker Vereinslied:“ Blau und Weiß, wie lieb ich dich, Blau und Weiß verlaß mich nicht!“ Tränen der Rührung standen den Altinternationalen Szepan und Kuzorra, den ehemaligen Spielern Eppenhoff, Zwickhofer, Tibulski, Bornemann und Kalwitzki in den Augen. (Kicker 27. Mai 1958)

Schalke Meisterschaftsfeier 1958 auf dem Bahnhofsvorplatz
Schalke 04 Meisterschaftsfeier 1958

Schalke hat Nürnbergs Rekord mit 7 Meistertiteln

Das Kader der Knappen 1958
Schalke 04 Meistermannschaft 1958

DAS WAR BERNI KLODTS GRÖßTER UND GLÜCKLICHSTER TAG!

Klodt mit Meisterschale 1958

Klodt mit Meisterschale 1958
Berni Klodt mit Meisterschale 1958

Stopper Matzkowski (Schalke 04), rechts Klodt (Schalke 04) und Barufka (VfB Stuttgart).

Stopper Matzkowski (Schalke 04), rechts Klodt (Schalke 04) und Barufka (VfB Stuttgart).
Sport Illustrierte Nummer 16 vom 21. November 1950 : Wiedersehen mit Murrhardt: Ein Kleeblatt der Schalker Schule: Kandidaten für die Nationalelf: Links der verletzte deutsche Stepper Matzkowski (Schalke 04), rechts Klodt (Schalke 04 und Barufka (VfB Stuttgar)..

Das Kicker-Archiv

Hier erhaltet Ihr alle Ausgaben des KICKER SPORTMAGAZINS

www.kicker-antiquariat.de

Thomas Student, Ernst Kuzorra, Berni Klodt, Fritz Szepan, Hermann Eppenhoff, Manfred Kreuz, Stan Libuda, Klaus Fischer, Norbert Nigbur, Rolf Rüssmann, Klaus Fichtel, Rüdiger Abramczik, Olaf Thon, Ingo Anderbrügge, Marc Wilmots, Tomasz Waldoch und Huub Stevens.

Klaus Fischer Fallrückzieher: Tor des Jahres

Klaus Fischer Fallrückzieher: Tor des Jahres
Klaus Fischer Fallrückzieher: Tor des Jahres

Hier geht es zum Tor des Jahrhunderts von Klaus Fischer

Über Anregungen und Fragen stehen wir Ihnen vom Kicker Archiv gerne zur Verfügung!

Zeitung zum 50. Geburtstag: zurück in die 1970er

Den runden Geburtstag angemessen feiern

Geburtstagskinder können sich auf eine historische Zeitung zum 50. Geburtstag freuen. Mit dem Sommer kommen auch die Geburtstage. Wer womöglich sogar bald seinen Fünfzigsten feiert, den erwarten originale Zeitungen und Magazine vom Tag der Geburt aus den 1970er Jahren!

Am 7. Dezember dieses Jahres jährt sich Willy Brandts “Kniefall von Warschau”. Und auch sonst brachten die siebziger Jahre vieles hervor, was uns noch heute prägt. Denn was die Gesellschaft vor fünfzig Jahren so manches als ja gefährliche Neuerung betrachtete, ist heute selbstverständlicher Teil unseres Alltags.

Zeitung zum 50. Geburtstag
Der Spiegel sah mit dem Privatfernsehen die Enthemmung der Gesellschaft kommen – und druckte im Nachhinein die freizügigsten Titelbilder

So war mit dem Aufkommen privater Fernsehsender die Sorge vor einer total enthemmten Gesellschaft groß. 50 Jahre später wirken diese Sorgen wenig nachvollziehbar. Doch Sexualität und Liebe waren das Thema des Jahrzehnts! In den Medien ging die  die sogenannte “Sexwelle” um.  Die Presse zeigte immer freuzügigere Fotos, auch jetzt noch wirken einige dieser Fotografien zu explizit.

Die Jugend zum 50. Geburtstag wieder aufleben lassen

Die Ausgaben des Playboy waren in dieser Schaffensperiode dagegen immer wieder von künstlerischen Anreizen geprägt. Verglichen mit anderen historischen Titelbildern wirkten diese fast schon prüde. Doch das Magazin mutete seinen Lesern auch einen Sinn für Ästhetik zu. Die Zeitung wurde erst in den Siebziger Jahren in Deutschland bekannt. Weshalb viele Männer, die in dieser Zeit groß geworden sind, die alten Ausgaben mit ihrer eigenen Jugend in Verbindung bringen. Eine solche Ausgabe als Geschenk lässt die vergangenen Jahre auch zum siebzigsten oder achtzigsten Geburtstag in schönster Weise aufleben!

Zeitung zum 50. Geburtstag
Während andere Zeitungen in Deutschland immer freizügigere Fotos wagten, setzte der Playboy auf Ästhetik

Genauso überschlugen sich in der Weltgeschichte die Ereignisse. So der Kniefall Willy Brandts vor dem Denkmal für die ermordeten Juden im Warschauer Ghetto. Dieser gilt heute als ein großartiger Akt der historischen Aussöhnung. Wie eine Titelgeschichte des Spiegels zeigt, war man zunächst jedoch eher kritisch in Deutschland. Die Artikel aus der alten Bonner Republik lassen dabei auch denjenigen in Erinnerung schwelgen, der womöglich seine Jugend in dieser Zeit verbracht hat und Teil eines Aufbrechens rigider Sexualmoral war.

1970 wurde ebenso das erste 24-Stunden-Rennen am Nürburgring veranstaltet. Für Autofans ist diese legendäre Rennbahn genauso ein Muss wie das Lesen der Auto-Motor-Sport, die seit 1946 publiziert wird. Damals noch unter dem schlichten Titel “Das Auto”.

In diese Zeit fällt auch der grausame Sekten-Mord an Sharon Tate, eine der damals größten Schauspielerinnen. Das Drama, in dem auch die berüchtigte Manson-Familie eine Rolle spielte, wurde zuletzt in einem Tarantino-Film verarbeitet.

Zeitung zum 50. Geburtstag
Das Attentat auf die Schauspielerin durch Anhänger der Manson-Sekte schockierte weit über Hollywood hinaus.

Ihre historische Geburtstagszeitung – schnell gefunden!

Im Presse-Antiquariat/Historische Magazine finden sich schönste historische Zeitschriften für den Geburtstag der Liebsten. Sei es als eigenes Geschenk oder als eine etwas andere Glückwunschkarte! Die Geburtstagszeitung findet sich schon nach einer kurzen Lieferzeit schnell vor Ihrer Haustür.

Um einen tollen Eindruck zu hinterlassen, gibt es auch eine hochwertige Geschenkmappe. Diese schützt das historische Dokument noch mal besonders. Wer gerne bastelt, kann diese auch optimal mit persönlichen Glückwünschen oder einem Spruch gestalten! Mit einer historischen Zeitung, womöglich sogar vom Tag der Geburt, schenken Sie zum 50. Geburtstag ein Geschenk, das in Erinnerung bleibt und nie an Wert verliert.

Wer sich über seine historische Zeitung freuen kann

Zeitung zum 50. Geburtstag
Die Fußball-WM 1974 ging damals an den Austräger: Die Bundesrepublik!

Die Geschenkzeitungen laden auch dazu ein, ganz persönliche Ereignisse wieder aufleben zu lassen. Zum Beispiel für denjenigen, der bei der Fußball-WM 1974 live dabei war! Wer Glück hat, findet auf den Fotos und Bildern im Stadion vielleicht sogar ein bisher unbekanntes Jugendbild von sich auf den Zuschauertribünen! Erst seit Mitte der sechziger Jahre druckte der “Kicker” farbige Fotos ab. Auch neben der WM berichtete der Kicker stets hochaktuell über das Sportgeschehen und ist für den langjährigen Fußballfan eine tolle Gelegenheit, die spannendsten Spiele von damals nochmal zu erleben.

Für den, der seine Glückwünsche ebenso mal auf etwas kreativere Art überbringen möchte, lohnt sich womöglich eine historische Tageszeitung als Geschenk. Zum Beispiel ein die Frankfurter Allgemeine. Hier finden sich nämlich nicht nur die großen Themen der Weltbühne wie im Spiegel, sondern auch das Geschehen vor Ort. Gebürtige Kölner könnten womöglich ihre eigene Geburtsanzeige in der Kölnischen Rundschau finden!

Das Presse-Antiquariat/Historische Magazine hat eine Fülle an echten historischen Zeitungen und Magazinen, wie sie anderswo nur schwer zu finden ist. Je nach dem gesuchten Datum warten ganz unterschiedliche, besondere Presseerzeugnisse neben Spiegel, Playboy und vielen mehr. Die eigene Geburtstagszeitung kann mit einer schönen Geschenkmappe selbst gestaltet werden und ist so noch persönlicher. Machen Sie ihren Liebsten mit diesem besonderen Geschenk eine große Freude!

Was uns noch heute von der Berliner Illustrirten Zeitung bleibt

Fast alle relevanten deutschen Medien von heute haben ihre Wurzeln in der Bundesrepublik. Doch die “Berliner Illustrirte Zeitung” machte den Anfang. Sie begleitete ihre Leser seit dem Kaiserreich. Und zwar von Anfang an in einer für damals spektakulären und einzigartigen Weise. Die historischen Magazine der sagenumwobenen Zeitschrift sind bis heute erhalten und dem Leser der Gegenwart nicht weniger zugänglich als vor über hundert Jahren. Wie die Berliner Illustrirte Zeitung die deutsche Geschichte in Bilder gefasst hat.

Das Erfolgsrezept der Illustrierten: Große Titel und noch größere Fotos

Die Macht des Bildes war den meisten Journalisten Ende des 19. Jahrhunderts noch fremd. Mit dem Aufkommen neuer Technologien, die das Bedrucken von Zeitschriften mit großflächigen Fotos erst möglich machten, begann der Siegeszug der Berliner Illustrirten im Jahr 1894. Sie sollte sich zum auflagenstärksten deutschen Medium entwickeln.  Denn der Preis der Illustrierten war für jeden erschwinglich im Vergleich zu den anderen Zeitschriften. Das ermöglichten auch die vielen Anzeigen, die heute wahre Geschichten erzählen können.

Mit den Boulevardblättern und Illustrierten von heute lässt sich die Berliner Illustrirte Zeitung jedoch nur schwer vergleichen. Die “BIZ” legte zwar den Grundstein für spannende Titelseiten und große Bilder. Doch sie brachte ihren Lesern auch das politische, oft von Kriegen geprägte Weltgeschehen nahe und war ein selbstverständlicher Teil des renommierten Journalismus. So zeigte die Zeitung ihren Lesern 1911 einen angespannten Winston Churchill, damals noch Innenminister im Vereinigten Königreich, der fast verstohlen die (blutig endende) Belagerungsaktion einiger Anarchisten in London beobachtet.

Innenminister Churchill, umringt von Soldaten blickt um die Ecke eines Hauses
Innenminister Churchill zeigt sich öffentlichkeitswirksam bei der Belagerung der Sidney Street durch lettische Anarchisten im Januar 1911.

Doch auch zu etwaiger Legendenbildung trug die Berliner Illustrirte bei. So wurde spekuliert, dass eine Tochter des Zaren das Attentat der Bolschewiki im Zuge der Novemberrevolution 1918 möglicherweise überlebt haben könnte. Das Magazin widmete dem ganzen einen reißerischen Titel.

Zarentöchter der Romanows, sitzend.
Zarentochter Anastasia Romanow (links im Bild). Erst 2007 konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass sie bei dem Attentat der Bolschewiki auf die Zarenfamilie umgekommen ist.

Die Berliner Illustrirte als Zeitzeuge des Alltags

Der überwiegende Teil der Jahrgänge des illustrierten Magazins sind gut erhalten geblieben. Die möglichen Preise für die originalen Ausgaben sind deshalb erschwinglich für ein solches Zeitdokument. Ganz in der Tradition des Blattes!

Noch heute ist die Berliner Illustrirte ein erschreckend modern wirkender Zeitzeuge, der mit seinen Fotografien nicht nur Sammlerherzen höher schlagen lässt, sondern auch den Leser des 21. Jahrhunderts fesseln kann. Denn jede Ausgabe der BIZ geben nicht nur Einblick in die große Politik seiner Zeit. Sie begleitete zum Beispiel auch das Pistolenduell zweier französischer Staatsmänner und witzelte über die dramatische Ernsthaftigkeit der beiden Kontrahenten. Solche Schilderungen bringen genauso den Leser von heute zum schmunzeln wie damals und finden sich eher nicht in klassischen Geschichtsbüchern. Unfreiwillig komisch wirken dagegen Anzeigen, wie “türkischer Bartwuchs Balsam”, der einen “ strammen Schnurrbart” verspricht. Oder auch “ozonisirte Luft- und Ozonpräparate”, die bei jedweden Körperleiden zu helfen versprechen. Trotzdem könnten ähnliche Anzeigen so oder so ähnlich auch heute in verschiedenen Hochglanzmagazinen, an eine Hipster-Zielgruppe gerichtet, denkbar sein. Vom regen Erfindergeist der Zeit zeugen dabei die ganzen Anzeigen zur Beratung von Patentanmeldungen.

Auch in der Weimarer Republik machte das Magazin von sich reden

Die BIZ begleitete ebenso die Entstehung der Weimarer Republik, und zwar durchaus kontrovers. Ein Bild des Reichspräsidenten Friedrich Ebert in Badehose mit dem Wehrminister Noske in ebenso spärlicher Bekleidung sorgte für Empörung und Aufsehen in Deutschland. Doch in der jungen Demokratie wagte man auch zu träumen, indem man den Alltag auf zukünftigen “Flug-Bahnhöfen” illustrierte.  Obwohl die Passagiere allesamt wartend auf dem Rollfeld stehen und die Flugzeuge dreimal so groß wie heutzutage sind, ist die Hektik und Einfachheit einer Flugreise bemerkenswert treffend eingefangen.

Die Berliner Illustrirte führte ihre Leser in dieser Zeit um die ganze Welt. Die neueste Mode aus Paris wurde eingerahmt von großen Werbeanzeigen. Diese Anzeigen waren nicht weniger aufwändig als die Artikel und zeugen von einer aufkommenden Werbebranche. Die Lust der Leser an neuen Büchern stillte die erste illustrierte Zeitschrift mit Romanauszügen und Kurzgeschichten. Für heutige Verhältnisse möchte man diese Texte schon fast kleine Bücher an sich nennen. Es ist möglich, dass solch langlebige Artikel im heutigen Online-Journalismus eine Leserschaft gewinnen würden!

Kehrtwende im Nationalsozialismus

Mit dem Nationalsozialismus endete jedoch die Zeit der spannenden Fotografien und des unverfänglichen Tratsches in der Berliner Illustrirten. Der Verlegerfamilie Ullman musste fliehen und das Magazin wurde zu einem Propagandablatt der Nationalsozialisten. So inszenierte die BIZ sogenannte “deutsche Kunst” und  erhielt der Nachwelt somit ein Paradebeispiel für die sich anbiedernde Kunst im Dritten Reich.

Kunstwerke im Nationalsozialismus
Die sogenannte „Deutsche Kunst“ sollte „entartete“ Kunstwerke ersetzen

Dieser Wandel des Magazins war nicht unbedingt vorhersehbar. Es blieb für lange Zeit weltanschaulich neutral, auch um möglichst viele Menschen anzusprechen. Eine Auflage von 1,8 Millionen wäre für heutige Verleger von Zeitschriften nicht mehr als eine Traumvorstellung, geschweige denn für den geringen Preis.

Die Zeitschrift widmete sich noch 1929 in einer Titelgeschichte einem Porträt Albert Einsteins zu seinem fünfzigsten Geburtstag. Dort schrieb man noch voller Bewunderung über den Wissenschaftler: “wozu der geniale menschliche Gedanke alles fähig ist!”. Wobei der Physiker nur wenige Jahre später aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Deutschland fliehen musste. Die BIZ druckte auch bedenkenlos ein Jahr zuvor Texte von Thomas Mann ab, der alsbald ebenso ins Exil gezwungen wurde.

Albert Einstein mir Pfeife
Albert Einstein 1922 auf der Titelseite in der Berliner Ilustrirten: Später im Nationalsozialismus verbreitete das Blatt jedoch auch antisemitische Hetze.

Die Zeitschrift entwickelte sich zwar nicht zu Hetzblättern wie der “Stürmer”, doch es fügte sich widerstandslos in die Propagandamaschinerie der Diktatur ein. So begleitete es in mehreren Ausgaben rege die Olympischen Spiele in Berlin 1936 mit den altbekannten großflächigen Fotos. In ihnen wurden besonders die deutschen Sportler in heroischen Posen gezeigt, während ausländische, insbesondere afroamerikanische, Sportler eher in unglücklichen Momenten fotografiert wurden. Auch sprachlich suggerieren die Siege deutscher Athleten eine natürliche Überlegenheit. Die Siege der anderen werden mehr oder weniger als Zufälle dargestellt und Niederlagen gegen deutsche Sportler hämisch kommentiert.

Kriegspropaganda

In den Kriegsjahren verschärfte das Magazin wie viele Blätter den Ton noch einmal. Besonders makaber wirkt zum Beispiel ein Titelblatt von 1939. In ihm werden Spielzeugsoldaten als wunderbares Geschenk für Weihnachten dargestellt, denn “Vati ist ja auch Soldat”. Es schien, als würde die illustrierte Zeitschrift mit jedem weiteren Jahrgang vom Nationalsozialismus mehr vereinnahmt werden.

Titelbild mit Spielzeugsoldaten und Jungen
Kriegsverherrlichung mit Spielzeugsoldaten: Im Zuge des zweiten Weltkriegs warb auch die BIZ für den Krieg.

Die Berliner Illustrirte Zeitung zeigt in ihren Fotografien und Bildern den Kriegsalltag in Deutschland wie kaum eine andere Zeitschrift. Genauso werden antisemitische Stereotype verbreitet. Man muss kein Geschichtswissenschaftler sein, um die Kriegspropaganda im Magazin durchschauen können.

Neben den Kriegsgeschichten bot die BIZ ihren Lesern auch Ablenkung und zeigt so, was die Leute in ihrem Leben noch so umtrieb. Die regelmäßigen Comics von Erich Ohser namens “Vater und Sohn” sind dabei unsterblich geworden. In seiner Geburtsstadt Plauen ist seinen beiden Figuren unter anderem eine Statue gewidmet. Der Karikaturist musste unter seinem Pseudonym e.o. plauen schreiben, da er als scharfer Kritiker des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik galt. So gibt es bis heute Gerüchte, dass Ohser in seinen Cartoons ab und an auch Kritik an die Diktatur versteckte.

Comic "Vater und Sohn"
Erich Ohsers bekannte „Vater und Sohn“ Comics

Die Berliner Illustrirte Zeitung heute

Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs endete auch eine glanzlose Periode der Berliner Illustrirten Zeitung. Die Ullstein-Familie kehrte zurück zur Zeitschrift. Das Blatt wurde jedoch schrittweise an den Springer-Verlag verkauft. Seit 1984 erscheint es schließlich als Sonntagsbeilage in der Berliner Morgenpost. Aufsehenerregende Titel sind hier nicht weniger möglich.

Die Berliner Illustrirte Zeitung hat die Deutschen über Jahrzehnte in ihren Bann gezogen, bis heute ist ihre Popularität nicht übertroffen worden. Ihre wechselvolle Geschichte füllt heute noch die Bücher von Historikern. Ihre starken Fotos und klaren Texte können Leser bis heute fesseln. Dank ihrer immensen Auflage sind bis heute viele historische Magazine gut erhalten und erfreuen sich bei Kennern und Laien einer wachsenden Beliebtheit. Keine andere Zeitschrift lässt die deutsche Geschichte in ihren Facetten so lebhaft werden, denn jede Ausgabe stellt ein Stück der damaligen Lebensrealität dar. Von der Kaiserzeit bis zum Nationalsozialismus begleitete die BIZ die Deutschen mit lebhaften Geschichten und spektakulären Bildern, wie es sie so noch nie gegeben hatte – diese Bilder wirken auch noch heute. 

Das Erste DDR PLAYBOY Playmate

Anja Kossak, eine Zahnarzthelferin aus Magdeburg. Sie ist 21 Jahre jung, geboren am 25.12.1968, und das erste DDR Playboy Playmate im Hugh Hefner Magazin!

Wie sollte das erste Playmate des Ostens aussehen?

Nicht zu sexy, eher blanke Natur! Diese Ausgabe des Playboys erhitzte damals die Gemüter, sowohl im Osten, wie im Westen! Der Fotograf war damals ebenfalls ein Ostdeutscher! Der Aktfotograf Günther Gueffroy. Er sagte damals: “Das Schönste war, als die Wende kam, diese pure Anarchie! Man konnte Bilder machen, an die man früher garnicht mal zu denken wagte! Das hieß damals: Deutliche erotischere Posen und viel nackte Haut!

ANJA KOSSAK
Anja Kossak, das erste Playboy Playmate aus der DDR. https://www.pb-antiquariat.de/playboy-1990/playboy-januar-1990?c=11

Anja kann ja

… aber sie will ja gar nicht. Das erstes Playmate aus der DDR, ins Bild gesetzt vom Ostberliner Fotografen Günther Gueffroy, fühlt sich zu Hause in Magdeburg ganz wohl und denkt nicht ans Abhauen.

Was erlebte Sie im Ost Berliner „Grand Hotel“?

Das Shooting fand damals in einer Suite des Ost Berliner „Grand Hotel“ statt. Es kam zu einem Casting. Fünf „Ost-Mädels“ kamen in die engere Auswahl! Jedoch machte Anja Kossak, wegen Ihrer unbedarften und schüchternen Art das Rennen! Damals vor knapp 31 Jahren trug Sie Leoparden Handschuhe und Strapse. Sie fand es super, einmal total verrückte Klamotten und verrückten Schmuck zu tragen! Fünf Tage dauerten damals die Aufnahmen! 

Der damalige Steckbrief des ersten DDR Playboy Playmates

Steckbrief von Anja Kossak, dem ersten DDR Playmate im Playboy Januar 1990
Der Steckbrief von Anja Kossak

„In der Liebe bin ich romantisch“

„Der schönste Ort dafür wäre ein Kornfeld oder eine Wiese. Ich träume so gern. Ich sehe dann den Mann, den ich liebe, wie er mit Blumen vor meiner Haustür steht. Im Auto hätte die Liebe auch ihren Reiz:

Nur beim Trabi hat man da so seine Probleme. Kaum ist der Sitz endlich runtergekurbelt, ist meist auch schon alles vorbei. Im Wartburg habe ich es allerdings noch nicht probiert.“ So Anja Kossak gegenüber dem Playboy .

DAS ERSTE DDR PLAYBOY PLAYMATE 82/58/89

Aufgefallen war die langhaarige Blondine, als sie mit Ihrer Tanzgruppe „Schwermaschinenbau Magdeburg“ auftrat, einem Bekannten des Fotografen Gueffroy. Ihre Körpermasse waren für den Playboy eher ungewöhnlich. 82/58/89 bei einer Körpergrösse von 1,63 m und einem Gewicht von 48 kg..

Anja sagte darüber: „ Ich hatte zwar keinen Riesenbusen, aber ich war ein ganz normales, typisches DDR-Mädel mit einer natürlichen Ausstrahlung! Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt!“

Viele sahen sahen in diesen Aufnahmen, ein Symbol für einen Aufbruch in eine neue aufgeklärtere Zukunft. Andere aber, konservativere Bürger schrieben böse Briefe. Sie warfen ihr einen Werteverfall vor und das sie den moralischen Untergang der DDR hiermit eingeläutet hätte!

Das Centerfold Playboy Januar 1990

Centerfold Playboys Playmate des Monats Miss Januar 1990 Anja Kossak
Centerfold Playboys Playmate des Monats Miss Januar 1990 Anja Kossak aus unserem Playboy Archiv

Doch selbst die SED Zeitung „Neues Deutschland“ druckte damals im Januar 1990 ein Aktfoto der hübschen Magdeburgerin in ihrer Ausgabe ab. 

Anja Kossak wollte damals einfach nur zeigen, das Mädchen aus der DDR nicht verklemmt und schon garnicht „grauen Mäuse“ sind.

Das ist ist Ihr jedenfalls großartig gelungen! Vielen Dank dafür!

Hier geht es zur original Ausgabe: Playboy Januar 1990 mit Anja Kossak

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