Die wichtigste Zeitung 1930: Die Berliner Illustrirte Zeitung.

Die große Berliner Illustrirte Zeitung! Sie ist noch heute ein echtes Zeitdokument über die Geschichte unser Väter, Mütter, Großväter und Großmütter! Und das aus erster Hand und hier im Original!

Die Berliner Illustrierte Zeitung war die große deutsche Familienzeitschrift von der wilhelminischen Epoche bis zur Hitler-Zeit.

Sie war die überregional erscheinende Illustrierte von 1894 bis 1945. Sie erschien jede Woche Donnerstags.

Original Zeitung 1930: Berliner Illustrierte vom 4. Mai 1930 – 10. Mai 1930

Für 10 Pfennig Glück.“ Kinder vor dem Glücksrad, 
eine Aufnahme aus der Ausstellung, „
Zweite Arbeiter-Foto-Schau“ 
(Vereinigung der Arbeiter Fotografen Deutschlands)
im Kunstgewerbe-Museum in Berlin. ionfoto.


Sie begann mit einer Auflage von 23.000 Exemplaren pro Woche. Sie steigerte ihre Auflage über 52.000 (im Jahr 1900), 720.000 (im Jahr 1913) auf 1,96 Millionen im Jahre 1932. Damit war sie das auflagenstärkste und reichweiten stärkste Medium in Deutschland. Sie brachte die große weite Welt direkt zu ihren Lesern nach Hause!

Sie prägte ein halbes Jahrhundert Meinungen, Zeitgeschmack und Stilgefühl.

Zu Beginn der Entwicklung, die zur heutigen Bildpresse geführt hat, stand die Berliner Illustrirte Zeitung.

Sie zeigten, dass Pressefotografie auch eine Kunst sein kann. Sie bewiesen Formgefühl, und sie war auch schon früh „indiskret“, so dass sie schon einmal durch geschlossene Fenster & Türspalten fotografierten. Hier ist der „König der Indiskretion“ Eric Salomon zu nennen. Man kann sagen hier wurde die Pressefotografie erfunden!

Original Zeitung 1930: Berliner Illustrierte vom 8. Juni 1930 – 14. Juni 1930

Greta Garbo an Bord einer Segeljacht auf einer Fahrt an der Küste des stillen Ozeans.
Fot. Metro-Goldwyn-Mayer.

Ihre Auflage von 1,8 Mio. Ausgaben (Zeitung 1930) ist nur von wenigen Illustrierten bis heute erreicht worden.

In der Berliner Illustrirten finden wir alles, was die Gemüter der Bürger bewegte: große Politik, Monarchen & Staatsbesuche, Katastrophen, Schreckensnachrichten und Kuriosa.

Zur Themenpalette gehörten weiter: Wissenschaft, Abenteuer, Sport, Tratsch, Preisausschreiben, Kreuzworträtsel, Romane und natürlich viel Boulevard! Dies alles wurde alles ganz auf das Interesse des Lesers zugeschnitten!

Original Zeitung 1930: Berliner Illustrierte Zeitung 18. Mai – 24. Mai 1930

Die Bilder, die Byrd vom Südpolflug mitgebracht hat, in dieser Nummer. Die Dokumentation über die erste Antarktisexpedition von Richard Evelyn Byrd. Ziel dieser Expedition war die Überquerung des Südpols mit einem Flugzeug

Original Zeitung 1930: Berliner Illustrierte Zeitung 29. Juni – 5. Juli 1930

Eine Versammlung von Weltbedeutung:
Die Weltkraft-Konferenz in Berlin. Prof. Albert Einstein und Oskar von Miller,
der Gründer des Deutschen Museums in München,
ein Bahnbrecher auf dem Gebiet der elektrischen Kraftversorgung,
während der Begrüßungs-Ansprache des Reichsaußenministers Dr. Curtius.

Kurt Korff, der die Zeitung von 1905 bis 1933 führte, sagte folgendes über die Erfolgsstory der Berliner Illustrierte Zeitung: „Die Zeitschriften und Zeitungen der früheren Jahrzehnte brachten im Wesentlichen mehr oder minder ausführliche Texte, die durch Bilder illustriert wurden. Aber erst in einer Zeit, in der das Leben ,durch das Auge‘ eine stärkere Rolle zu spielen anfing, war das Bedürfnis nach visueller Anschauung so stark geworden, dass man dazu übergehen konnte, das Bild selbst als Nachricht zu verwenden.“

1933 wurde Kurt Korff entlassen. Er emigrierte in die USA und brachte seine Erfahrung in die Entwicklung des Magazins „Life“ ein. Die meisten jüdischen Fotografen erhielten Berufsverbot. Im Jahre 1934 wurde dann der Ullstein Verlag arisiert. Die Themen und die Ästhetik wurden in der NS-Zeit äußerlich beibehalten, aber mit dem Geist der Nazi Propaganda aufgeladen.

Original Zeitung 1933: Berliner Illustrierte Zeitung 15. Oktober – 21. Oktober 1933

Ein 14 Monate alter Turner. Das Söhnchen des Turners Berthold Ulrich in einer vorbildlichen Streckhaltung. Fot. A. P.

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